Energie auf höchstem Niveau

Exergie100

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Wie bereits erwähnt, basiert meine Website seit neuestem auf dem Website-Generator Hugo. Hugo und die meisten seiner Themes verwenden zur Versionsverwaltung die Software git. Meine Meinung zu Git ist einfach: Git lohnt sich für jedes Projekt, das auf Textdateien (“plain-text”) basiert. Somit ist Git auch Teil meines Workflows mit Hugo, den ich im Folgenden beschreiben will. Kenntnisse in Git und Hugo werden vorausgesetzt (ggf. hilft Google!).

Kurzfassung

  • Ich empfehle A Successful Git branching model als allgemeine Struktur für Git-basierte Projekte.
  • Zum Importieren eines Hugo Themes bietet sich Subtree Merging an.
  • Die Veröffentlichung der Website lässt sich mit Hilfe von “Continuous Deployment” weitgehend automatisieren. Dabei werden die statischen Website-Dateien automatisch generiert und auf dem Webserver veröffentlicht, sobald der “master”-Branch auf dem Remote Repository (GitHub oder Bitbucket) geändert wird.

Nach fast 1,5 Jahren im digitalen Nirvana ist Exergie100 wieder online. Hoffentlich finden meine Artikel somit auch in Zukunft wieder den einen oder anderen interessierten Leser. Wie kam es dazu? Mitte 2014 musste ich bestürzt feststellen, dass die komplette Datenbank meines Wordpress-Blogs “verschwunden” war. Ein Bug? Ein bemitleidenswerter “Hack”? Wie dem auch sei, das letzte Backup lag schon eine Weile zurück, und ich hatte weder Zeit noch Lust, die Seite komplett neu aufzusetzen.

Zur Verwaltung meiner Literaturquellen verwende ich seit langem Zotero. Zotero wurde ursprünglich als Firefox-Plugin entwickelt, inzwischen gibt es jedoch auch eine Standalone-Version, mit der sich die Datenbank auch über Chrome oder Safari füllen lässt. Vorteile von Zotero sind aus meiner Sicht

Allerdings ist die gratis verfügbare Speichermenge (aktuell 300 MB) recht schnell ausgeschöpft, so dass ich meine PDF-Anhänge von Anfang an via WebDAV auf einem eigenen Server (in meinem Fall Strato HiDrive) gespeichert habe. Einziges Manko an dieser Lösung: Anhänge sind nicht über das Web-Interface von Zotero erreichbar.

Bezeichnung Tastenkürzel in MS Word
Geschützter Bindestrich STRG+SHIFT+- (Minus)
Weiches Trennzeichen STRG+- (Minus)
Gedankenstrich STRG+ (Minus auf Nummernblock)
Geschütztes Leerzeichen STRG+SHIFT+ (Leerzeichen)

Kürzlich schrieb ich über Versionsverwaltung mit Eclipse und hatte mich für die Subversion-Software entschieden. Inzwischen habe ich jedoch herausgefunden, dass Git, Mercurial und andere “Distributed Version Control Systems” besser geeignet sind, um parallel mit mehreren Projektarchiven (repositories) zu arbeiten. Insbesondere Git zeichnet sich dadurch aus, dass es immer eine lokale Kopie des Archivs bereit hält. Da ich regelmäßig offline vom Notebook aus arbeite, ist diese Funktion für mich essentiell, da ich so zunächst meine Änderungen beim lokalen Archiv “einchecke” und dann, sobald eine Internetverbindung vorhanden ist, das lokale mit dem entfernten (remote) Verzeichnis synchronisiere (“push”).

Eine der absurden Auswirkungen der Energiewende war die drohende Abschaltung des Gas- und Dampfkraftwerks Irsching 4+5, mit ca. 60% Wirkungsgrad momentan das effizienteste Kraftwerk der Welt. Grund: Zu geringe Auslastung und damit mangelnde Wirtschaftlichkeit aufgrund hoher Einspeisung der Erneuerbaren. Aufgrund der Bedeutung für die Netzstabilität soll das Kraftwerk jetzt doch am Netz bleiben (Quelle: Focus Online). Die Wirtschaftlichkeits-Lücke wird über die Netzentgelte finanziert. Aus meiner Sicht wird dieses Konzept trotz gegenteiliger Beteuerungen Schule machen – denn ohne Möglichkeiten zur Stromspeicherung lässt sich nur so erreichen, dass genügend schnell einsetzbare Stromerzeugungskapazität zur Verfügung steht, wenn sich mal eine Wolke vor die Sonne schiebt und Windstille herrscht.

Die erneuerbaren Energien werden für die Zukunft der globalen Energieversorgung aus meiner Sicht eine zentrale Rolle spielen. Nur stellt sich die Frage, wie wir den Weg dorthin beschreiten wollen. Pragmatisch, überlegt und mit technischem Sachverstand? Oder im Hau-Ruck-Verfahren, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, welche Maßnahme wann sinnvoll ist? Die deutsche Energiewende beschreitet bislang aus meiner Sicht den zweiten Weg: Einfach mal drauf los werkeln, ohne groß über die Konsequenzen nachzudenken.

In den ersten Monaten nach dem Inkrafttreten des Kernenergie-Moratoriums stand zu befürchten, dass Deutschland in Zukunft verstärkt von Stromimporten abhängig sein würde. In der Tat ließ sich in der Stromhandelsbilanz eine deutliche Veränderung vom Export zum Import beobachten (vgl. Fortschreibung des Berichts der Bundesnetzagentur zu den Auswirkungen des Kernkraftwerk-Moratoriums (26. Mai 2011) (pdf/2 MB), Abb. 3, S. 7). Trotzdem macht momentan die Schlagzeile die Runde, dass die deutschen Stromexporte 2012 stark gestiegen sind (siehe z.B.

Energieflussbild 1995 Folgenden Text habe ich 2007 auf meiner alten Website veröffentlicht: Ein gut gestaltetes Schaubild vermittelt manchmal mehr Informationen, als es zig Seiten Text könnten. Kürzlich war in einer Uni-Vorlesung das Thema “Energieaufkommen in Deutschland”, in dessen Rahmen auch die obige Grafik behandelt wurde. Für mich weist diese Grafik eine unglaubliche Informationsdichte auf, und deswegen habe ich mich gleich nach der Vorstellung auf die Suche gemacht, da ich sie hier veröffentlichen wollte – ich finde sie sowohl aus grafischer als auch inhaltlicher Sicht höchst erwähnenswert.